EDU|days

Die EDU|days sind eine Tagung für Lehrende aller Unterrichtsfächer mit dem Ziel, Lehren und Lernen mit digitalen Medien an den Schulen kritisch zu reflektieren und Impulse für einen optimalen Einsatz zu setzen. Zielgruppe der Veranstaltung sind Lehrende Österreichs und unserer Nachbarländer.
Die EDU|days sind ein Kooperationsprojekt der Donau-Universität Krems, der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich, des bmbwf und zahlreicher weiterer Partner. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

06. – 07. April 2022, Donau Universität Krems

Zum Geleit

„Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn wir alles vergessen haben, was in der Schule gelernt worden ist.“ Das variantenreich zum geflügelten Wort gewordene Kuckuckszitat scheint, je nach Kalenderquelle, von Albert Einstein, von Edward Frederick Lindley Wood, dem Ersten Earl of Halifax, von Marie von Ebner-Eschenbach, oder von Georg Kerschensteiner, dem Innovator und Reformator unseres Schulwesens zu stammen.

Digitalität ist das, was übrigbleibt, wenn der Wettbewerb aller Digitalisierungs-Pandemie zur Normalität geworden sein wird. Die Infektionsherde digitaler Post-Postmoderne tragen bekannte Namen: Gamification als Lernen durch Spielen, Learning Analytics zwischen Big Data und Data Mining als Interpretieren von Zahlen und Daten zur Erkenntnisgewinnung, Flipped Classroom mit Zoom und MS Teams als neue Dialogkultur sind längst Kennzeichen für Unterrichtsentwicklung im Corona-Zeitalter geworden.

Wir kommunizieren durch und partizipieren von „glokalisierten“ Entwicklungen, haben „Buchkultur“ durch „Netzkultur“ digital transformiert und technische Möglichkeiten genutzt, um gesellschaftliche Entwicklungen in neuer Dimension einzuleiten. Aber der beste Carving-Schi macht noch lange keinen Marcel Hirscher, und Denken lernen, das den Namen verdient, braucht Urteilsmut und Schaffenskraft für klare Entscheidungen, weil mehr Information und Technik allein nicht zu mehr Wissen und Bildung führen. Digitalität beginnt dort, wo dem technologischen Totalitarismus von Digital-Monopolisten abgeschworen, Tradition nicht bloß für analoges Brauchtum im Antiquariat der Zeit gehalten und das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine nicht gegeneinander ausgespielt wird. Sie ist das Ergebnis einer neuen Form der Kommunikation und Interaktion, in der soziale Netzwerke zu Schleusen und ausgeschliffenen Bahnen digitaler Ökologie weiterentwickelt sind und diesen Bahnen Sinn und Wert gegeben wird; in den neuen Kontexten dieser Bahnen werden kognitive und emotionale Lernprozesse verflochten.

Wenn die digitalen Wege der EDU|days 2021, der Corona-Pandemie zum Trotz, sich diese Verflechtung zum analogen Ziel setzen, dann bleibt Bildung übrig.

Herzlichst, Ihr Erwin Rauscher





Zum Geleit

Sehr geehrte VeranstalterInnen, sehr geehrte TagungsteilnehmerInnen,

als Dekan der Fakultät für Bildung, Kunst und Architektur der Donau-Universität Krems darf ich sie im Namen der gesamten Universität recht herzlich zu den EDU|days 2021 begrüßen.
Das Thema Lehren und Lernen im Verbund mit digitalen Medien an Bildungseinrichtungen und einhergehend damit die Erarbeitung von neuen didaktischen Konzepten sowie deren Wissensvermittlung, genießt an der Donau-Universität Krems seit jeher einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich nicht nur durch die Integration neuer technologiegestützter Lernszenarien in die Universitätslehrgänge, die kontinuierlich weiterentwickelt werden, sondern auch durch die gezielte Forschungsarbeit zu diesem Themenkomplex, vor allem in Bezug zum lebensbegleitenden Lernen.
Daher freut es mich besonders, dass wir die nun seit über einer Dekade jährlich stattfindenden EDU|days gemeinsam mit zahlreichen Partnern wie dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung oder der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich mitausrichten dürfen, auch wenn wir sie nicht auf unserem Campus in Krems persönlich begrüßen können.
Obwohl die Digitalisierung bereits alle Lebensbereiche betrifft und es kaum Arbeitsszenarien gibt, die nicht von dieser Transformation betroffen sind, ist die Bedeutung digital unterstützter Lehr- und Lernmethoden im Schulunterricht erst seit dem letzten Jahr verstärkt in den gesellschaftlichen Fokus gerückt. Soll die durch die äußeren Umstände eingeforderte und teilweise initiierte Digitalisierungsoffensive gemeinsam mit neuen innovativen didaktischen Entwürfen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in eine nachhaltige Entwicklung münden, die einerseits die vorhandenen Möglichkeiten neuer digitaler Konzepte optimal ausschöpft, andererseits auch mit der technologischen Weiterentwicklung Schritt hält, braucht es nicht nur kontinuierliche Impulse, sondern auch kritische Reflexion unter Einbeziehung einer möglichst breiten multidisziplinären Koalition aus PädagogInnen, WissenschaftlerInnen und EntwicklerInnen von digitalen Plattformen und Programmen etc.
Die EDU|days bieten diesen notwendigen kritischen Rahmen und schaffen damit eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige positive Entwicklung der digitalen Transformation im Bildungsbereich.
Davon abgesehen verspricht der Blick auf das Programm eine Reihe ganz unterschiedlicher interessanter Vorträge, die eine spannende Diskussion erwarten lassen und ich bedanke mich schon jetzt bei den Organisatoren für ihre Arbeit und bei den Vortragenden für ihren Beitrag zum Gelingen einer weiteren erfolgreichen Veranstaltung.

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Anmelden

Lehrpersonen aus ganz Österreich melden sich über PH Online der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich an.
Allen anderen Personen steht ein eigenes Anmeldeformular zur Verfügung.

Teilnehmen

Von 6. bis 9. April 2021 ist es wieder so weit. Ein Hotelzimmer muss nicht gebucht werden, da die EDU|days 2021 ONLINE stattfinden!

Edudays Team

Das Team

Das Organisations-Team der EDU|days besteht aus Mitarbeitern der Abteilung D4 Medienpädagogik der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich und der Donau Universität Krems.

Aussteller

Um die Kosten für Raum und Verpflegung decken zu können, sind auch jedes Jahr zahlreiche Sponsoren für uns da!

Partner

EDU|days 2022

Eine Veranstaltung, die nicht mehr wegzudenken ist

Bereits seit dem Jahr 2010 finden die EDU|days in Krems statt. Sie haben sich zu einem Event etabliert, das in der Lehrerfortbildung nicht mehr wegzudenken ist. Neben Keynotes finden zahlreiche Vorträge von Lehrpersonen statt, die von Ihrem Unterricht und Ihren Projekten berichten.

5/5
Mit den EDU|days versuchen wir seit 2010 den Diskurs zwischen wissenschaftlicher Forschung und pädagogischer Praxis zu vertiefen. So gesehen ist die Tagung ein alljährlicher Impulsgeber für die Bildungslandschaft in Österreich und auch darüber hinaus.
Gerhard Brandhofer
Gerhard Brandhofer
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
5/5
Die EDU|days sind eine großartige Gelegenheit, an der Schnittstelle zwischen Pädagogik, Technologie und Wissenschaft in aktiven Austausch zu treten, miteinander und voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Durch die konsequente Orientierung an den Interessen der Teilnehmer*Innen gelingt es Jahr für Jahr, diesen Austausch für alle Beteiligten spannend und nutzbringend zu gestalten.
Stefan Oppl
Stefan Oppl
Donau-Universität Krems
5/5
Ich bin seit vielen Jahren Teilnehmerin, später Referentin und seit 2019 Organisatorin der EDU|days. Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, wie großartig diese Veranstaltung von den Lehrpersonen angenommen wird und wie viel die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Jahr von ihr profitieren.
Mone Denninger
Pädagogische Hochschule Niederösterreich

Was sagen bzw. schreiben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die EDU|days 2021?

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Wir verwenden den Hashtag
#edudays21